Altarraumrenovierung abgeschlossen Drucken

Altarraumrenovierung abgeschlossen

Sichtbar ist der neue Anstrich schon seit dem Herbst 2009. Doch hinter den Kulissen gab es noch einiges zu erledigen. Mit der Installation einer neuen Heizungssteuerung, die eine erheblich gezieltere Anpassung der Heizzeiten an die Gottesdienstzeiten und der Heizenergie an die Außentemperatur gestattet ist die Renovierung des Chorraums der Pfarrkirche St. Peter nun abgeschlossen.

Nach der letzten kompletten Innenrenovierung der Kirche im Jahr 1991, bei der auch elektrische Heizkörper im Chorraum installiert wurden, dunkelten die Wände im Chorraum, bedingt durch die von den elektrischen Heizkörpern aufsteigende Luft, bald nach. Verantwortlich hierfür waren der - in einer Kirche unvermeidliche - Kerzenruß und die an verschiedenen Stellen eindringende Feuchtigkeit.

Daher fasste der Pfarrgemeinderat 2006 den Beschluss, die Feuchtigkeit, deren Hauptursachen undichte Dachrinnen und zu nahe an der Kirche stehende Büsche waren, zu beseitigen und dann den Anstrich im Chorraum zu erneuern. Nachdem durch einen Rückschnitt der Büsche in Eigenleistung und eine Reparatur der Dachrinnen die Voraussetzungen geschaffen waren, konnte die Renovierung beim erzbischöflichen Bauamt beantragt werden. Da nach einem Spendenaufruf aus der Gemeinde mehr als 5000 € für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurden, war die Finanzierung gesichert und das Vorhaben konnte - durch einige Verzögerungen leider erst 2009 - in Angriff genommen werden.

Die durchgeführten Arbeiten umfassten:

 

  • Sanierung des Sandsteinfußbodens im Altarraum. Hier war es durch Eindringen von Feuchtigkeit zu Schäden gekommen.
  • Ersatz der Heizkörper an der Wand des Chorraums durch großflächige Heizmatten, um den Luftstrom, der zu Ablagerungen von Kerzenruß führt, zu unterbinden. Damit verbunden ist die Anschaffung eines Teppichbodens, der die Heizmatten abdeckt.
  • Anstrich des Chorraums. Dabei mussten denkmalschützerische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Das Farbschema der Renovierung von 1991 wurde beibehalten.
    Erneuerung der Mikrofone und des Mischverstärkers der Mikrofonanlage. Die neuen Mikrofone haben eine an die Verwendung auf dem Altar und am Ambo zugeschnittene Richtungscharakteristik. Ein Funkmikrofon ist hinzugekommen.
  • Anschaffung neuer Sitze für den Zelebranten und die Altarministranten.
  • Ersatz der Wochenschaltuhr für die Heizungssteuerung durch eine Steuerung, in die sich der Jahresplan für die Gottesdienste einprogrammieren lässt, so dass überflüssiges Anspringen der Heizung weitgehend vermieden werden kann.


So hat das hundertjährige Haus wieder an Schönheit und Funktion gewonnen und gibt den liturgischen Feiern der Gemeinde einen ansprechenderen Rahmen.
Gedankt sei dafür allen, die dies durch ihre Spenden und ihre Mitarbeit ermöglicht haben. Dieses Vorhaben wurde auch von der Volksbank Neckartal durch das Regionale Kirchengemeindeförderprogramm aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins Baden e.V. unterstützt.